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Roman

Barbi Marković: Lasst uns Zeitreise spielen

Barbi Markovićs neuer Roman ist auch deshalb ein großer Spaß, weil man nie weiß, was oder wer da um die nächste Ecke biegt.
Barbi Markovićs neuer Roman ist auch deshalb ein großer Spaß, weil man nie weiß, was oder wer da um die nächste Ecke biegt.Die Presse/Clemens Fabry
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Der Roman „Die verschissene Zeit“ nimmt den Leser mit auf einen farbenfrohen, wilden Trip. Den hat Barbi Marković, verrät sie im Gespräch, zuerst in einem Rollenspiel ausprobiert.

Eigentlich hatte sie nach ihrem Roman „Superheldinnen“ damit abgeschlossen. Mit dem Thema Herkunft nämlich. Sie wollte sie hinter sich lassen, einfach Mensch sein, nicht die Exotin aus Belgrad, die von Journalisten für Interviews gern in serbische Lokale gebeten wird. Was nett gemeint sei, aber sie doch wundere: „Man geht mit einem französischen Autor doch auch nicht ins Restaurant Paris Schnecken essen.“ Zudem wollte sie nicht weiter auf Erfahrungen reduziert werden, „die ohnehin traumatisch waren“.