Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Pop-up-Party

Die legendäre Wende-Uhr „Reverso“ wird 90

Die Jaeger-LeCoultre „Reverso feiert 90 Jahre. Das Einstiegs­modell „Classic Monoface“ kostet 4350 Euro.
Die Jaeger-LeCoultre „Reverso feiert 90 Jahre. Das Einstiegs­modell „Classic Monoface“ kostet 4350 Euro.Jaeger-LeCoultre
  • Drucken

Jaeger-LeCoultre versüßt das 90-Jahr-Jubiläum ihrer kultigen „Reverso“ mit einem Pop-up-Café in Paris. Kredenzt werden Kreationen der weltbesten Konditorin Nina Métayer.

90 Jahre zurück stellt Jaeger-LeCoultre ab 21.  Oktober die Zeitmaschine in Paris. Gelandet wird also im Jahr 1931, dem Geburtsjahr der legendären Wende-Uhr „Reverso“, die wie keine andere mit Jaeger-LeCoultre in Verbindung gebracht wird. Die Ausstellung „Reverso Stories“ zeichnet ab 21.  Oktober die Geschichte des Zeitmessers nach und ist bis zum 24. Dezember in der Rue du Faubourg Saint-Honoré 15 zu sehen. Zur Erinnerung: Entwickelt für Polospieler, erlaubte der innovative Wendemechanismus der Uhr, das Glas ihrer Armbanduhren zu schützen. Doch schon bald entdeckten auch Damen den Reiz der rechteckigen Art-déco-Uhr – nicht zuletzt, weil die Rückseite Platz für persönliche Gravuren aller Art bot.

Die mehrfach ausgezeichnete Patissière Nina Metayer kreiert süße Meisterwerke.
Die mehrfach ausgezeichnete Patissière Nina Metayer kreiert süße Meisterwerke.(c) Mathieu Salome

Die Kirsche auf der Geburtstagstorte

Ein besonderes Zuckerstück im Zusammenhang mit der „Jubilarin“ stellt das 1931 Café dar, das ebenso im Oktober eröffnet wird und mit viel Marmor, Chrom, Samt, Glas und lackiertem Holz den Art-déco-Stil zelebriert. Die Inneneinrichtung gleicht einer Filmkulisse aus den 1930er-Jahren, in der jeden Moment Marlene Dietrich oder Gary Cooper auftauchen könnte. Die Hauptrolle im 1931 Café spielt allerdings Nina Métayer, die vom Restaurantführer Gault & Millau sowie dem Magazin „Le Chef“ ­zweimal zur besten Konditorin des Jahres gekrönt wurde und heute mit der „Délicatisserie“ eine rein ­digitale Patisserie führt.

Die 33-Jährige verkörpert die „Haute Pâtisserie“ von morgen. Die Absolventin der Ecole Ferrandi hat mit keinen Geringeren als den französischen Kochstars Yannick Alléno, Jean-François Piège und Amandine Chaignot sowie Chefkonditor Camille Lesecq zusammengearbeitet. Zuletzt werkte sie als Konditorin im Café Pouchkine, wo ihre hoch­präzisen und äußerst genussvollen Kreationen auf Anhieb einschlugen. Ihre Schokoladen-Buchweizen-Kreation wurde gar vom „Guide Lebey“ zum besten Schokoladendessert des Jahres gekürt.

Das 1931 Cafe ist vom Art-deco-Stil – den Attributen der klassischen Reverso – inspiriert.
Das 1931 Cafe ist vom Art-deco-Stil – den Attributen der klassischen Reverso – inspiriert.(c) MS.Studio

Ihre süßen Spezialitäten für das 1931 Café sind inspiriert vom Vallée de Joux, der Heimat von Jaeger-LeCoultre, ihre Zutaten demnach Gebirgsbeeren, Nüsse, Honig – und natürlich Schweizer Schokolade.
Dabei können die Kreationen Métayers schon mal an die winterlichen Schneelandschaften des Jura erinnern oder wie beim rechteckigen Haselnuss- und Schokoladenkonfekt an den Stil des Art-déco.
„Was mich an der Zusammenarbeit mit Jaeger-LeCoultre besonders gereizt hat, war die Idee, zwei völlig unterschiedliche Handwerkskünste in einem Projekt zu vereinen“, sagt Nina Métayer. „Der Konditor und der Uhrmacher teilen die ­gleichen wichtigen Werte, und unsere Gesten beruhen auf dem gleichen Wunsch: nicht uns selbst, sondern dem Empfänger unserer ­Kreationen Freude zu bereiten.“ So süß kann der 90. Geburtstag sein.