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Ski alpin

Gut-Behrami in Zauchensee nicht zu bezwingen

Lara Gut-Behrami in Zauchensee
Lara Gut-Behrami in ZauchenseeGEPA pictures
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Ein Sturz der Favoritin Sofia Goggia wird zum Vorteil für Lara Gut-Behrami: Die Schweizerin triumphiert 0,10 Sekunden vor der Deutschen Kira Weidle.

Lara Gut-Behrami hat den Patzer der haushohen Favoritin Sofia Goggia am Samstag genützt und sich den Sieg in der alpinen Ski-Abfahrt in Zauchensee geholt. Der Sturz von Goggia, zuletzt siebenmal in Folge ungeschlagen, blieb offenbar ohne gröbere Verletzungsfolgen. Er machte aber den Weg frei für ihre Schweizer Konkurrentin, die 0,10 Sekunden vor der Deutschen Kira Weidle triumphierte. Ramona Siebenhofer fuhr als Dritte (+0,44 Sek.) erstmals in dieser Saison aufs Podest.

Für Gut-Behrami, die zum insgesamt 34. Mal im Weltcup siegte, kam der Erfolg vor Olympia gerade recht. Die Schweizerin hatte nach einer Corona-Infektion im Dezember Rückstand und zeigte sich dementsprechend erleichtert. "Meine letzten zwei Monate waren alles andere als gut. Ich bin froh, dass ich wieder in den Rhythmus kommen kann", meinte die 30-Jährige.

Siebenhofer zum sechsten Mal am Weltcup-Stockerl

Ähnlich glücklich äußerte sich Siebenhofer, die zum sechsten Mal von einem Weltcup-Stockerl lachte. Die Steirerin, die als erste auf die Strecke gegangen war, wollte schon nach dem Abschwingen ein gutes Gefühl gehabt haben. "Ich habe gemerkt, dass es eine gute Fahrt war, weil sie schon besser als in den Trainings war", sagte Siebenhofer. Mirjam Puchner, in der laufenden Saison schon zweimal Abfahrtsdritte, musste sich diesmal mit Platz 17 zufriedengeben. Christine Scheyer wurde Zehnte, Ariane Rädler sorgte mit Startnummer 29 als Elfte für ihr bestes Weltcupergebnis in der Abfahrt.

Eine Schrecksekunde erlebte allerdings nicht nur Italiens Team. Auch aus rot-weiß-roter Sicht gab es einen heiklen Moment, als Michaela Heider mit Startnummer 35 einen ordentlichen Sturz ins Sicherheitsnetz hinlegte und bereits der Rettungshubschrauber aufgestiegen war. Die 26-Jährige konnte schließlich aber auf den eigenen Skiern ins Tal fahren.

 

(APA)