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Fachkräftemangel

Therese Niss: "Müssen technische Jobs genderfreundlicher erklären"

Therese Niss ist Mitglied des Vorstands der Mitterbauer Beteiligungs-AG. Die Stiftung MINTality ist auf Ihre Initiative entstanden.Jana Madzigon
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Die neue Stiftung MINTality will mehr Mädchen für Technik begeistern und in technische Berufe bringen. Stifterin Therese Niss über nichtssagende Berufsbezeichnungen und das  schwindende Selbstbewusstsein bei Mädchen.

Die Presse: Das AMS bemüht sich um mehr Frauen in technischen Berufen, das Arbeitsministerium laut eigenen Aussagen auch. Und jetzt starten Sie mit MINTality eine Stiftung, die Frauenkarrieren in technischen Berufen stärken will. Tun Regierung und AMS bisher zu wenig?

Therese Niss: Das Thema Fachkräftemangel ist dramatisch. Das Problem betrifft jeden Betrieb und wird immer größer. Es gibt einige Initiativen, die bei den Frauen ansetzen, das AMS schult zum Beispiel viel um. Wir setzen aber nicht bei den Frauen an, sondern bei den Mädchen. Es ist erwiesen, dass sich Mädchen vor allem in jungen Jahren gut für Technik begeistern lassen. Das große Problem ist, dass die Begeisterung auf dem Weg zur Studienwahl oder auf dem Weg zur Lehre oft verloren geht. Die Stiftung will Mädchen für Technik begeistern und die Begeisterung bis zur Berufswahl wachhalten.

Warum geht die Begeisterung bei Mädchen verloren?