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Osteuropa fürchtet Übergriff und ruft Nato zu Hilfe

Ankommende ukrainische Flüchtlinge in Polen.
Ankommende ukrainische Flüchtlinge in Polen.REUTERS
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Aus Angst vor Russlands Expansion werden Nato-Truppen an die Ostflanke des Bündnisses verlegt. Dort treffen erste Flüchtlinge aus der Ukraine ein.

Brüssel/Wien. Die Angst in den europäischen Nachbarstaaten der Ukraine und Russlands vor einem Übergreifen der Kampfhandlungen ist nach dem Einmarsch russischer Truppen in die Ostukraine gestiegen. Als Erster hat am Donnerstag Lettlands Ministerpräsident, Krišjānis Kariņš, Konsultationen der Nato über eine Aktivierung des Artikels 4 (Beistandspakt) eingefordert. Auch Polens Regierung bat um eine stärkere Präsenz von Nato-Truppen. Präsident Andrzej Duda sprach demnach von einer Gefahr für die gesamte Region.

Litauen hat den Ausnahmezustand ausgerufen. Die Regierung ist über die starke russische Militärpräsenz in Belarus besorgt. Sie hat Truppen an die Grenze beordert. In allen nahe dem Kriegsgebiet gelegenen Ländern, von den baltischen Staaten über Polen, die Slowakei bis Rumänien, wurden Truppen aktiviert. Allein Österreichs Nachbarland Slowakei entsandte 1500 Soldaten an die Grenze zur Ukraine. Ihre Aufgabe wird auch die Versorgung möglicher Flüchtlinge aus dem benachbarten Kriegsgebiet sein.