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Lauf-Klassiker

Wien-Marathon: Neue Gesichter auf der Ziellinie

APA/HANS PUNZ
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Vorjahressieger Langat und zwei andere Favoriten sagten ab. Oqbe Kibrom und Opec-Fonds-Läufer laufen damit in den Mittelpunkt.

Wien. Vorjahressieger Leonard Langat aus Kenia und Mitfavorit Goitom Kifle aus Eritrea haben ihren Start beim 39. Vienna City Marathon am Sonntag (8.58 Uhr/ORF 1) abgesagt. Die Läufer mit der besten persönlichen Bestzeit im Starterfeld über 42,195 km sind nun Oqbe Kibrom (2:05:53 Stunden) aus Eritrea und Abdi Fufa (2:05:57) aus Äthiopien. Und sie wollen den Streckenrekord (2:05:41, 2014) des Äthiopiers Getu Feleke (Äthiopien) knacken.

Nach Wunsch soll es heuer ohne Disqualifikation gelingen. Der Äthiopier Derara Hurisa hatte 2021 bereits gejubelt, ehe ihn eine zu dicke Schuhsohle doch den Sieg kostete. Er hat für Sonntag ebenso abgesagt. Strengere Kontrollen sollte es dennoch geben.

Karriere auf Wiener Asphalt

Während über 31.000 Läufer im Ramen des Marathons durch Wien laufen werden, gilt Österreichs Olympiateilnehmer Lemawork Ketema als lokale Hoffnung. Allerdings: Schneller als in 2:10:44 Stunden schaffte er diese Distanz noch nie.

Große Hoffnungen weckt ein vom Opec-Fonds gesponsertes Rookie-Team. Zwei Äthiopierinnen (Fanose Tessema Gonfa, 21, Ashumar Zebenay Adamsu, 26) sowie zwei Kenianer (Dickson Kiptoo, 30, Victor Serem, 35) wollen sich auf Wiens Asphalt beweisen.

Für Dominik Konrad – er ist der Sohn von Veranstalter Wolfgang Konrad und CEO des City-Marathons – eine willkommene Symbiose. „Die Förderung von Talenten, aber auch die Chance, ihnen den Start zu ermöglichen, sind wichtige Dimensionen im Sport. Wiens Marathon gilt für viele als Sprungbrett.“ Wer weiß, startet ja am Sonntag eine dieser ganz großen Karrieren. (fin)