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Interview

Köstinger: "Wien hat dem Tourismus nachhaltig geschadet"

Mehr Landschaft oder mehr Energie? Köstinger hat Verständnis für Niederösterreichs Widerstand gegen Windräder.
Mehr Landschaft oder mehr Energie? Köstinger hat Verständnis für Niederösterreichs Widerstand gegen Windräder.Jana Madzigon
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Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) erklärt ihr Faible für Wasserstoff, warum sie an ihrer Pandemiekritik festhält und Inserate in parteinahen Medien okay sind.

Die Presse: Vor dem Ukraine-Krieg war wahrscheinlich vielen nicht bewusst, dass Sie auch Rohstoffministerin sind. Inwieweit sind Sie in das Management der Energiekrise einbezogen?

Elisabeth Köstinger: Durch meine Zuständigkeit für den Bergbau geht es vor allem um mineralische Rohstoffe, aber ein weiteres Thema, dem ich mich schon sehr lang widme, ist der Wasserstoff. Wasserstoff wird uns in den nächsten Jahren und Jahrzehnten die Unabhängigkeit von Gas ermöglichen. Ich habe in meiner damaligen Zuständigkeit als Energieministerin die erste österreichische Wasserstoffstrategie ausgearbeitet und bin jetzt mit der RAG (Rohöl-Aufsuchungs-AG, Anm.) und den Energieversorgern in engem Kontakt, um diese Technologie voranzutreiben.

Sie sind quasi die Wasserstoffbeauftragte der ÖVP?

Ich treibe das sehr stark voran.