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Weltspitze

Mountainbikerin Mona Mitterwallner - Hingabe in jedem Pedaltritt

Mona Mitterwallner bestreitet ihre erste Weltcupsaison in der Eliteklasse und ist bereits auf das Podest gefahren.
Mona Mitterwallner bestreitet ihre erste Weltcupsaison in der Eliteklasse und ist bereits auf das Podest gefahren.Michele Mondini
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In nur fünf Jahren ist Mountainbikerin Mona Mitterwallner in die Weltspitze gefahren. Grenzen lotet die Tirolerin, zwanzig, in jedem Training aus, für Prinzipien steht sie selbstbewusst ein.

Zwei Versionen eines Familienlebens prägen den derzeitigen Alltag von Mona Mitterwallner. Das eine findet mit Vater, Mutter und Schwester zu Hause im Tiroler Silz statt, es fungiert als Ankerpunkt und Kraftquelle im durchgetakteten Leben einer Leistungssportlerin. Das andere hat sie als solches beim Weltcupteam des professionellen Mountainbikerennstalls Cannondale kennengelernt, seit diesem Jahr die Umgebung, in der die Zwanzigjährige ihre unglaubliche Erfolgsgeschichte weiterschreibt. Die Eingewöhnung sei ihr entsprechend leichtgefallen. „Ich bin nicht auf den Mund gefallen. Wie daheim habe ich immer einen guten Spruch auf Lager“, sagt Mitterwallner. Der große Unterschied: „Im Team ist es fast wie Urlaub, zu Hause habe ich schon meine Verpflichtungen und muss zum Beispiel auch den Geschirrspüler ausräumen.“

Mit drei männlichen Teamkollegen tourt Mitterwallner heuer erstmals in der Elite durch den Weltcup und ist vergangenes Wochenende in Albstadt gleich im zweiten Rennen als Dritte auf das Podest gefahren. Für sie kein Moment des Innehaltens. „Ich könnte es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren zu feiern und danach nicht abzuliefern“, sagt sie vor der nächsten Weltcupstation heute in Nové Město (11 Uhr, live, Red Bull TV). Die größte Belohnung liege im Tun selbst. „Das Gefühl, etwas zu erreichen, treibt mich an.“