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Italien

Eurovision Song Contest: Wurde das zweite Halbfinale manipuliert?

Symbolbild: Die Moderatoren des ESC 2022
Symbolbild: Die Moderatoren des ESC 2022IMAGO/ZUMA Press
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In sechs Ländern soll es zu Unregelmäßigkeiten bei der Jury-Abstimmung gekommen sein, teilt die Europäische Rundfunkunion mit. Es wird nachgeprüft.

Nach dem Eurovision Song Contest in Turin gehen die Veranstalter Hinweisen auf mögliche Manipulationen beim zweiten Halbfinale nach. In sechs Ländern seien Unregelmäßigkeiten bei der Jury-Abstimmung festgestellt worden, teilte die Europäische Rundfunkunion EBU in der Nacht zum Sonntag mit. Ländernamen wurden zunächst nicht genannt. Es sei stattdessen in den betroffenen Ländern ein Mittelwert aus den Punkten von anderen Staaten gebildet worden, die ähnlich abgestimmt hätten.

Details wurden nicht genannt. "Die EBU nimmt alle mutmaßlichen Versuche, die Abstimmung beim Eurovision Song Contest zu manipulieren, äußerst ernst", hieß es in einer Mitteilung. Die Rundfunkunion habe das Recht, die betroffenen Stimmen zu entfernen - auch wenn diese den Ausgang beeinflussten.

Bei dem zweiten Halbfinale am Donnerstag hatten sich weitere zehn Länder für die Endrunde am Samstag mit dann insgesamt 25 Teilnehmern qualifiziert: Finnland, Polen, Belgien, Schweden, Estland, Aserbaidschan, die Tschechische Republik, Rumänien, Serbien und Australien. Österreich nahm am ersten Halbfinale teil und ist somit nicht betroffen.

 

(APA/dpa)