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Talk im Hangar: 500 Sendungen und wachsendes Interesse

Michael Fleischhacker.
Michael Fleischhacker.(c) ServusTV / Neumayr / Leo
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Während im Jahr 2010 im Schnitt nur 5230 Zuschauer eingeschalten haben, waren es heuer waren bereits 105.550. Oft kontrovers: Die Auswahl der Gäste.

Der „Talk im Hangar“ ist das erfolgreichste Diskussionsformat im österreichischen Privatfernsehen. Das zeigen die Zuschauerzahlen, die servus TV der "Presse" übermittelt hat. Er setzt stark auf kontroversielle Gespräche, was wiederum die Sendung kontrovers macht. Unstrittig ist aber, dass das Format in der Gunst der Zuseher seit ihrem Start im Oktober 2009 stetig zugelegt hat.

Während im Jahr 2010 im Schnitt nur 5230 Zuschauerinnen und Zuschauer (12+) eingeschalten haben, waren es 2015 schon 27.202. Fünf Jahre später, im Jahr 2020, sahen durchschnittlich 89.280 die Sendung, und heuer waren es im Schnitt bereits 105.550. Wobei das Format mit der Auswahl der Gäste schon eine Weile auch besonders Zuseher in Deutschland anspricht.

Am gestrigen Donnerstag wurde die Sendung bereits zum 500. Mal ausgestrahlt. Der Mateschitz-Sender begrüßte im Hangar-7 am Flughafen Salzburg bisher bereits mehr als 2000 Diskutanten, teils auch wirklich prominente. Im Jahr 2012 war der Dalai Lama zu Gast, zwei Jahre darauf (via Zuschaltung) WikiLeaks-Gründer Julian Assange.

Wer wird eingeladen zur Diskussion?

Die Einladungspolitik ist freilich immer wieder Thema. Das gilt zwar für alle Diskussionssendungen, für Servus TV aber spätestens seit der Pandemie in besonderem Maß. Kritik entzündete sich immer wieder daran, dass die Fachkompetenz vieler Diskutanten, die die Position der Maßnahmenkritiker einnahmen, auffällig gering war. Doch auch zuvor überraschte Servus des Öfteren mit Gästen, die andere Sender nicht einladen würden. Etwa als man 2019 mit Verleger Götz Kubitschek einen radikalen Denker der "Neuen Rechten" begrüßte

Moderiert wird der Talk im Hangar-7 bereits seit sechs Jahren vom ehemaligen „Presse"-Chefredakteur Michael Fleischhacker, der das Spezielle beim „Talk im Hangar" so benennt: „Wir setzen auf kontroversielle, ergebnisoffene Gespräche, kommen dabei sehr gerne ohne aktive Politiker aus und halten es für unsere Aufgabe, auch Stimmen Gehör zu verschaffen, die im Lärm der Zeit oft untergehen.“

Der gestrige, 500. Talk trug übrigens den Titel „Heldenhafte Ukraine: Übersehen wir die Schattenseiten?". Mitdiskutiert haben unter anderem die Historikerin Andrea Komlosy, der Diplomat Thomas Mayr-Harting, der Politikwissenschaftler und Sicherheitsexperte Franz Eder und die deutsch-ukrainische Politologin Nataliya Schapeler.

(rovi)