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Interview

Beate Meinl-Reisinger: „Die Ampel wäre sicher eine Chance“

Die Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger in ihrem Büro im pinken Parlamentsklub – zwischen Zimmerpflanzen und hölzernen Einhörnern.
Die Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger in ihrem Büro im pinken Parlamentsklub – zwischen Zimmerpflanzen und hölzernen Einhörnern.(c) Jana Madzigon
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Zum Zehn-Jahr-Jubiläum, das die Neos am 24. Juni feiern, spricht Beate Meinl-Reisinger über roten Beton, türkisen Hochmut, viel zitierte Linksdrehungen – und ihre Regierungswünsche.

Frau Meinl-Reisinger, wären die Neos 2012 nicht gegründet worden: Wann hätten Sie der ÖVP den Rücken gekehrt? Mit Kurz?

Beate Meinl-Reisinger: 2012 wäre es ohnehin passiert. Ich weiß, dass gern die Geschichte geschrieben wird, ich komme aus der ÖVP. Aber ich wollte in Brüssel Europa „erarbeiten“, so fing ich bei Othmar Karas an. Mit diesem Stempel ging ich nach Wien, in die Wirtschaftskammer und dann ins Kabinett von Christine Marek. Ohne je gefragt zu werden, ob ich Mitglied bin.

Aber Sie waren doch bei den ÖVP-Frauen. . .

Erst als ich mit Marek nach Wien ging. Aber ich habe dort nie meine Heimat gesehen und wollte mit Parteipolitik eigentlich nichts mehr zu tun haben. Dann kam Matthias Strolz.