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Großbritannien

Johnsons Ringen um Anti-Migrationspakt mit Ruanda

Dieser junge Mann aus dem Sudan lebt in einem Transit-Flüchtlingslager in RuandaAPA/AFP/SIMON WOHLFAHRT
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Dienstagabend sollte der erste Abschiebeflug von Flüchtlingen nach Ruanda starten. Er wurde in letzter Minute vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestoppt.

Die britische Flüchtlingspolitik droht zur Farce zu werden. Dienstagabend sollte der erste Abschiebeflug nach Ruanda abheben – der Beginn eines kontroversen Programms, unter dem Großbritannien Flüchtlinge ins afrikanische Land deportiert.

In letzter Minute ist der Abschiebeflug aber gerichtlich gestoppt worden. Am Ende standen nur noch so wenige Namen auf der Abschiebe-Liste, dass schon am Dienstagnachmittag Zweifel laut wurden, ob der Flug überhaupt stattfinden würde. In den Tagen und Stunden zuvor hatten Menschenrechtsorganisationen so entschlossen dagegen angekämpft, dass fast alle Flüchtlinge ihre Abschiebung in letzter Minute verhindern konnten.