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Namensrecht

„Klangmelodie“ macht noch kein Adelszeichen

Einer Salzburgerin wurde zu Unrecht „Nobre de“ aus dem Namen gestrichen, sagt der VfGH.

Wien. Der Verfassungsgerichtshof (VFGH) hat jetzt schon zum zweiten Mal den Versuch des Verwaltungsgerichts Salzburg durchkreuzt, eine vermeintliche Adelsbezeichnung aus einem Familiennamen zu streichen.

Eine in Salzburg lebende Österreicherin hatte 1973 durch Heirat den Namen ihres portugiesischstämmigen Mannes samt den Wörtern „Nobre de“ („Edle von“ oder „Noble von“) angenommen. 45 Jahre später strich das Standesamt die Wendung aus dem Zentralen Personenstandsregister: Es handle sich um eine der in Österreich verbotenen Adelsbezeichnungen.