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Deutschland

BaFin verhängt Rekordstrafe gegen Handelskonzern Steinhoff

Die frühere Kika-Leiner-Mutter muss wegen Verstößen gegen Veröffentlichungspflichten mehr als elf Millionen Euro Strafe zahlen.

Die Finanzaufsicht BaFin hat gegen den südafrikanischen Handelskonzern Steinhoff, vormals Mutterkonzern der Möbelketten Kika und Leiner in Österreich, eine Rekordstrafe verhängt. Die 11,29 Millionen Euro, die das Unternehmen mit Wurzeln im Nordwesten Deutschlands zahlen muss, seien die höchste Geldbuße, die die Behörde in der Wertpapieraufsicht bisher für Verstöße gegen Veröffentlichungspflichten verhängt habe, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Bonn.

Steinhoff hatte den Geschäftsbericht der niederländischen Holding für 2016/17 erst Mitte 2019 vorgelegt - nach den Vorschriften viel zu spät. In diesen Jahren kämpfte Steinhoff nach einem Bilanzskandal ums finanzielle Überleben. Zudem seien Stimmrechtsmitteilungen von Aktionären nicht rechtzeitig veröffentlicht worden, erklärte die BaFin. Steinhoff kann gegen die Strafe noch Einspruch einlegen.

(APA/Reuters)