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"Hochzeit" des Bugatti Chiron im Molsheimer Atelier: Der mächtige W16 samt Radaufhängung wird zur Montage an das Karbon-Monocoque herangeschoben.
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Elektroautos

Wie Hypercars die Überlegenheit des E-Antriebs vorführen

Es ist ein Randereignis im Autobau, doch zeigt es die Unumkehrbarkeit der Entwicklung: Bei Hypercars ist der Verbrennungsmotor schon auf dem Weg ins Museum. Das gilt bei Normal-Pkw sogar noch mehr: Der Elektromotor ist als Antrieb gnadenlos überlegen. Offene Fragen zur Akku-Thematik können seinen Siegeszug nur verzögern.

Monumente sind etwas für die Ewigkeit. Im Motorenbau hat Bugattis Sechzehnzylinder den Rang eines solchen: einmalig, unübertroffen, ein Landmark des Maschinenbaus.

Aber wie es so ist mit Monumenten, erzählen sie meist von der Vergangenheit. In diesem Fall: Von der Ära des Super- oder Hypercars, das seine maßlose Motorleistung aus der kunstvoll orchestrierten Verbrennung von viel, sehr viel Benzin bezieht.

Nur ein Beispiel: Um die Maschine bei Volllast – der technische Terminus für die Phase, wenn das Gaspedal voll durchgedrückt ist – mit ausreichend Sprit zu versorgen, sind nicht eine oder zwei, sondern vier Benzinpumpen im Einsatz, leistungsfähig genug, um in weniger als einer Stunde den Inhalt von dreieinhalb Badewannen durchzupumpen. „Einspritzen mit dem Kübel“, nennen das die Ingenieure.

Das technisch Mögliche. Ein rein hypothetisches Szenario, denn kaum eine Gerade ist lang genug, um das länger als einige Sekunden praktizieren zu können (wobei: Im Jänner fuhr ein tschechischer Bugatti-Besitzer 417 km/h auf der deutschen Autobahn, mehr oder minder legal).

Wer braucht so etwas? Natürlich niemand, ebenso wenig wie ein Auto, das über 400 km/h schnell fahren kann und dabei bis 1600 PS Leistung entfacht wie der stärkste Bugatti Chiron.