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Tourismus

Im Wirtshaus wird gespart

Energieintensive Thermenhotels steuern auf einen teuren Herbst zu.
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Nach der Pandemie ist vor der Teuerung: Mit der Sommersaison zeigt sich die Hotellerie zufrieden. Die Stimmung für Herbst ist wiederum verhalten, und Preise werden steigen.

Wien. Im Tourismusland Österreich geht es nach zwei verhaltenen Pandemiejahren wieder aufwärts – aber nicht nur die Buchungen, auch die Preise steigen an. Dabei gibt es durchaus regionale Unterschiede: Während der Süden und der Westen florieren, hat der Osten noch einiges aufzuholen. Dafür haben sich die Tourismusbetriebe in der Bundeshauptstadt bereits an die Teuerungen angepasst: Die Zimmerpreise sind in Wien um 15 Prozent gestiegen.

Das Bett im Viersternehotel kostet nun durchschnittlich 150 Euro pro Nacht. Und das wird voraussichtlich nicht die letzte Erhöhung gewesen sein, die Kosten, die im Winter auf die Betriebe zukommen, sind aktuell noch schwer kalkulierbar, erklärt Johann Spreitzhofer, Obmann des WKO-Fachverbands der Hotellerie, in einem Pressegespräch. Dementsprechend können sie im Hinblick auf den Winter noch einmal ansteigen.