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Urschitz meint

Was uns Ideologie an der Tankstelle kostet

Die Treibstoffpreise haben sich seit dem Beschluss der CO2-Steuer nahezu verdoppelt. Wer sich davon nicht lenken ließ, den werden zusätzliche fünf Prozent eher nicht so schrecken.(c) IMAGO/U. J. Alexander
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Ist eine Zusatzsteuer mitten in der Mega-Inflation eine gute Idee?

Eines der größeren Probleme in dieser schwierigen Zeit ist, dass vor allem in Sachen Energiepolitik europaweit Ideologie den anderswo beobachtbaren Pragmatismus überlagert. Vor allem in Österreich und Deutschland. Außerhalb Europas ist dieses Phänomen ja nicht so präsent.
Ein schönes Beispiel werden wir am Samstag dieser Woche erleben: Da wird die neue CO2-Abgabe unter anderem die Treibstoffpreise an der Tankstelle schlagartig um acht bis zehn Cent pro Liter verteuern.

Die Idee dahinter ist an sich gut und richtig: Will man von fossilen Energieträgern wegkommen, muss man diese in Relation zu Öko-Energie verteuern. Die Lenkungswirkung des Preises ist schließlich eine der mächtigsten Hebel der Marktwirtschaft. Nur: Was will man diesmal lenken?