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Pizzicato

Ein gewichtiger Wahlsieger

Am Sonntag fand eine wichtige Wahl statt. Jene zum schwersten Kürbis Europas, bei der sich erneut ein italienischer Züchter mit seinem 1100 kg schweren Exemplar durchsetzen konnte.

Aber auch in Österreich ritterten mehrere Prachtexemplare um einen Wahlsieg. Es ging darum, wer in die Hofburg einziehen darf. Aber das darf nun niemand. Es muss jedoch auch niemand ausziehen.

Die Kürbis-Wahl konnte Stefano Cutrupi aus Radda in Chianti für sich entscheiden. Die toskanische Weingegend gilt als schwieriges Pflaster für Dominik Wlaznys Bierpartei. Etwas südlicher konnte die FPÖ viele Stimmen auf sich vereinen, nämlich von vatikanischen Wahlkartenwählern. Sie glauben an den Rosenkranz. Den Hauptpreis bei der Wahl gewann aber Alexander Van der Bellen, für alle anderen Bewerber gibt es laut der Bundespräsidentenwahlordnung jedoch Trostpflaster. Nach Wallentin wird nun ein Tag benannt, der 14. Februar. Für Heini Staudinger wird man eine Wahlkampfkostenrückerstattung einführen, damit er sich eine zweite rot-orange Jacke leisten kann. Michael Brunner verzichtet auf ein Trostpflaster, weil er Angst hat, sonst davor geimpft zu werden.

Gerald Grosz schielt schon auf die nächste Wahl. Er will zu Halloween den Preis für die besten Grimassen gewinnen. Seine Chancen stehen gut. Also, solang dort kein Kürbis antritt. (aich)

Reaktionen an: philipp.aichinger@diepresse.com

("Die Presse", Print-Ausgabe, 11.10.2022)