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Studie

Über den Schreibtisch hinausdenken

Die Presse
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Auf der Suche nach neuen Arbeitsweisen fühlen sich viele Führungskräfte vernachlässigt. Aus dem Fokus geraten, sagt die Boston Consulting Group, sind auch die „Deskless Worker“.

Transformation ist die neue Normalität – so könnte man flapsig beschreiben, was sich aktuell in Unternehmen in Europa zeigt. Viele Unternehmen erzielen mit den Instrumenten, Prozessen und Organisationsformen der (jüngsten) Vergangenheit nicht mehr die gewünschten und erwarteten Ergebnisse. Die Boston Consulting Group (BCG) warf mit ihrer Studie „Future of Work – Employer Survey“ einen genaueren Blick auf die aktuelle Lage.

Eine der Erkenntnisse: Beim Thema „Zukunft der Arbeit“ stehen häufig Remote- und Hybridarbeit an erster Stelle. Das Thema ist jedoch deutlich breiter und umfasst Führung, Kultur, Kunden, Talente, Lernen, Umschulung und vieles mehr. Um zu verstehen, wie sich Unternehmen auf die Zukunft vorbereiten, hat BCG 350 Führungskräfte aus 47 Ländern aus allen Kontinenten zu zwölf kritischen Dimensionen der Zukunft der Arbeit befragt.

Speziell für den D-A-CH-Raum ergab sich: Die Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befinden sich noch am Anfang der Entwicklung neuer Arbeitsmodelle. Selbst dort, wo sie relativ große Fortschritte machen, insbesondere bei der von einem „Purpose“ motivierten Kultur und flexiblen Arbeitsmodellen, haben die Unternehmen noch viel zu tun. Die meisten Unternehmen sind noch dabei, neue Arbeitsmodelle auszuprobieren oder einzuführen. In den beiden genannten Bereichen sind nur rund 20 Prozent der Meinung, dass sie in der Branche führend sind. Hier die Detailergebnisse: