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Woman adjusting the temperature on valve of a radiator at home, modern interior background photo
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Gebäudekühlung

In der Heizsaison schon ans Kühlen denken?

Innovative Ansätze österreichischer Forscher zeigen Möglichkeiten auf, wie die Energiewende mit der Kühlung von Innenräumen gelingen kann.

Es ist mittlerweile allen klar: Anfang Dezember schnell einen Heizstrahler in die Wohnung zu stellen, ohne sich je um andere Heizsysteme und Dämmung gekümmert zu haben, ist schlecht für Geldbörsel und Klima. Doch Anfang Juni schnell eine Klimaanlage zu installieren – und das bei Fenstern ohne Beschattung und sonstiger Kühlungsinitiativen – erscheint vielen immer noch als sinnvolles Hitze-Handling. Dabei werde die Kühlung von Wohnräumen ein brisanteres Thema werden als das Heizen, sagen Experten voraus. Die Zahl der Tropentage jenseits der 30 Grad werden auch in Österreich steigen, die ersten Hitzetage schon im Frühling für Saunabedingungen in zahlreichen Wohnungen sorgen.

Eine aktuelle Studie im Auftrag des Klima- und Energiefonds zeigt, dass sich der Bedarf an Energie für die Gebäudekühlung in den kommenden 30 Jahren verzehnfachen könnte. Abhilfe schaffen sogenannte passive Maßnahmen, die weder Energieaufwand erfordern noch Schadstoffe emittieren. In erster Linie sind das außenliegende Verschattungen, die Sonnenstrahlen, und Wärme draußen halten, sowie thermische Bauteilaktivierung. Forschungsvorhaben made in Austria zeigen aber auch weitere innovative Möglichkeiten auf.