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Let´s make money

Diese drei Aktien werden von Experten gerade als sehr attraktiv angepriesen

Zeit durchzustarten? Die Börse arbeitet sich nur mühsam aus der Talsohle.
Zeit durchzustarten? Die Börse arbeitet sich nur mühsam aus der Talsohle.
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Geht die Erholungsrallye an der Börse weiter, oder kommt wieder ein Rücksetzer? Ein Blick in die Geschichte der vergangenen 20 Jahre lohnt, um die aktuelle Situation zu verstehen. Unabhängig vom Szenario raten Experten bei diesen drei Aktien klar zum Kaufen.

Da haben wir uns geirrt. Gemeinhin meint man ja, die Grünen seien auch eine Partei der Jugend. Und in Sachen Ökologie sind sie tatsächlich eine treibende Kraft, damit zugunsten der nächsten (nicht der unsäglichen „letzten“) Generationen was weitergeht, wiewohl man die Umsetzung der Energiewende besser den Technikern überlässt, die ideologiebefreit Lösungen zu erarbeiten imstande sind, die instabile Stromnetze und Blackoutgefahren vermeiden.

Gar nicht zugunsten der Jugend, die ohnehin aufgrund der demografischen Entwicklung ins Hintertreffen gerät, weil sie von der wachsenden Zahl der Rentner bei Wahlen immer chancenloser überstimmt wird, wirkt sich die Untätigkeit der Grünen in Sachen Kapitalertragssteuer auf Wertpapiere aus. Obwohl eine Wiedereinführung einer steuerbegünstigten Behaltefrist der Aktien im Koalitionsabkommen steht, sehen die Grünen dafür „nicht die höchste Priorität“, da man sein Geld jetzt ja „auch wieder auf einem Sparbuch anlegen“ könne, wie ein Parteienvertreter dieser Tage zur „Presse“ sagte. Unsere Leser wären dankbar für Hinweise, welche Bank Sparzinsen zahlt, die die Inflation wenigstens kompensieren.

Die Behaltefrist würde natürlich alle Aktionäre betreffen, aber für jüngere Menschen, die ohnehin die Folgen des staatlichen Ausgabenwahns ausbaden müssen, ist sie essenziell. So wie die von Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) thematisierte Abschaffung von Steuern und Gebühren beim Kauf des ersten Eigenheimes wichtig für Vermögensaufbau und Pensionsvorsorge wäre. Von der Rücknahme der seit August geltenden strengeren Kriterien für Wohnbaukredite gar nicht zu reden.

Nun zur aktuellen Börse: Ob Jung oder Alt, alle treibt die Frage um, ob es sich bei der Stimmungsaufhellung der vorigen Wochen nur um eine Bärenmarktrallye gehandelt hat oder bereits ein stabiler Boden ausgebildet worden ist. Dem deutschen Fachmagazin „Börse Online“ verdanken wir den Hinweis, dass Talsohlen nur zäh überwunden werden: Nach dem Platzen der Techblase vor gut zwei Jahrzehnten habe es sieben vergebliche Anläufe gebraucht, in der Finanzkrise 2008 acht. „Im aktuellen Bärenmarkt haben wir es erst mit fünf Gegenbewegungen zu tun.“

Keiner kann also sagen, ob es schon die letzte war oder noch ein Rücksetzer kommt. Positiv sieht der Markt, dass den Fed-Sitzungsprotokollen zufolge eine Mehrheit der US-Notenbanker nun langsamere Zinsschritte bevorzugt. Was also als Kleinanleger tun? Unabhängig von den Szenarien Titel auf die Beobachtungsliste setzen oder dosiert einem breit gestreuten Depot hinzufügen, die von Experten gerade als besonders attraktiv hervorgehoben werden. Die „Presse“ hat drei von ihnen ausgewählt.