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Skifahren in Utah: Auch da geht's zum Powdern in die Backbowls.
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Ski USA

Auf Skiern durch Justin Bibers Vorgarten

Utah hat 14 Skigebiete in Höhenlagen zwischen 2100 und über 3000 Metern. Schneesicherheit ist bis ins späte Frühjahr garantiert. Deer Valley ist das luxuriöseste Resort; Park City das größte in den USA.

Vom Tresen balanciert Cameron einen geschulterten Ski quer durch das schicke und gut gefüllte Zelt an der Skipiste. Drei Gläser, nicht Gläschen, sind auf dem Ski installiert, randvoll mit Schnaps. Weiter hinten bringen sich Jason, Martha und Jacob in Stellung. Heißt: erheben sich von ihren gemütlichen Sofas und Fellen, sortieren sich nach Körpergröße. Jason, Format deutsche Eiche, stellt sich außen hin. Das sei wichtig, erklärt er später, sonst ginge alles daneben.

Trinkspiele im Nobelhotel

Dann geht er in die Knie für den Höhenausausgleich. So viel Physik gehört dazu. Der Tequila-Spaß heißt Ski Shot. Eins, zwei, drei runter damit – oder daneben, im Fall von Martha und Jacob, sie sind Anfänger. Das Ski-Saufen findet nicht im Bierdunst eines Krawallkuhstalls in Ischgl statt, sondern unter Multimillionären in The Vintage Room, dem Außenspielplatz des noblen St. Regis Hotel. So geht Après-Ski im Deer-Valley-Style und gehört hierher wie der Willi in die Alpen. So viel zum Thema „Bei den Mormonen in Utah gibt es keinen Alkohol“.