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Brandanschlag auf Moschee in Berlin

GERMANY MOSQUE ATTACK
(c) EPA (Rainer Jensen)
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Verletzt wurde niemand. Die unbekannten Feuerteufel hinterließen eine Nachricht. Derzeit prüft die Polizei Zusammenhänge mit weiteren Anschlägen auf Moscheen in der Vergangenheit.

In Berlin ist ein Brandanschlag auf eine Moschee verübt worden. Die unbekannten Täter hätten versucht, die Eingangstür des muslimischen Gotteshauses im Bezirk Wilmersdorf anzuzünden, teilte die Berliner Polizei am Samstag mit. Menschen wurden bei dem Anschlag nicht verletzt. Ein Passant entdeckte das Feuer demnach und alarmierte die Polizei, die den Brand mit Auto-Feuerlöschern ersticken konnte.

Am Tatort hinterließen die Täter den Angaben zufolge eine Nachricht. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Dieser prüft nun laut Polizei, ob ein Zusammenhang mit weiteren Brandanschlägen auf Moscheen in der Vergangenheit besteht.

Schon von Juni bis Dezember 2010 hatte die Polizei in Berlin insgesamt sechs Brandanschläge auf islamische Einrichtungen registriert. Im Juni, zweimal im August und im November war die Sehitlik-Moschee am Columbiadamm Ziel gewesen.

Weitere Anschläge wurden im November auf die Neuköllner Al-Nur-Moschee und im Dezember auf ein islamisches Kulturzentrum in Tempelhof verübt. Menschen wurden nicht verletzt. Es entstanden jeweils Sachschäden.

(Ag.)