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Rallye Dakar

Spital statt Ziellinie: Schmerzhaftes Aus für Matthias Walkner

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APA/AFP/FRANCK FIFE
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Auf der vorletzten Etappe der Wüstenrallye in Saudi-Arabien stürzte der Salzburger KTM-Pilot schwer, er erlitt Rückenverletzungen und musste ins Krankenhaus geflogen werden. Walkner kann Arme und Beine bewegen.

Matthias Walkner ist am Samstag auf der vorletzten Etappe der diesjährigen Rallye Dakar schwer gestürzt und dürfte dabei eine Rückenverletzung erlitten haben. Der 36-Jährige übersah bei Kilometer 55 nach eigenen Angaben eine Abrisskante und sprang in einen Gegenhang. "Ich habe sofort gemerkt, dass irgendwas im Rücken nachgibt und bin dann auch gestürzt. Es war ein Stich im unteren Rückenbereich", erklärte der Kuchler, für den das Rennen damit vorbei ist.

Der KTM-Pilot, der von seinem argentinischen Markenkollegen Kevin Benavides erstversorgt wurde, wurde mit einem Hubschrauber ausgeflogen. Der Salzburger musste jedoch am Flughafen von Khalfan vier Stunden auf den Weitertransport in das Krankenhaus Dammam warten. Nach ersten Angaben geht es ihm den Umständen entsprechend gut. "Ich kann aktuell alles bewegen und spüre auch alles, lediglich ein leicht unterschiedliches Gespür in beiden Beinen und ein leichtes Kribbeln im Rückenbereich", berichtete Walkner, der im Gesamtklassement der Dakar auf Rang neun gelegen war.

Der Tagessieg auf der 675 km langen Etappe mit 154 Wertungskilometern ging am Ende an Helfer Benavides. Der Argentinier rückte damit in der Gesamtwertung auf Rang zwei vor und startet mit nur zwölf Sekunden Rückstand in die Schlussetappe auf den führenden KTM-Fahrer Toby Price aus Australien. Sie gehen am Sonntag als letzte ins Rennen. Price peilt seinen dritten Dakar-Titel an, für Benavides wäre es der zweite. Der US-Amerikaner Skyler Howes (Husqvarna) liegt als Dritter auch nur eineinhalb Minuten zurück.

Bei den Autos hat Sebastien Loeb unterdessen seinen sechsten Etappenerfolg in Serie geliefert, ein Novum bei der Rallye Dakar. Insgesamt hält der Franzose bereits bei sieben Tagessiegen bei der 2023er-Ausgabe. Sollte nichts Unvorhergesehenes passieren, dürfte Loeb am Sonntag als Zweiter ins Ziel kommen, da der führende Titelverteidiger Nasser Al-Attiyah weiter mehr als 81 Minuten Vorsprung hat.