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USA

Machtlos gegen die amerikanische Epidemie der Waffengewalt

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Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, am Montag in Monterey Park. Seine Regierung versucht, die strengen kalifornischen Waffenregeln weiter zu verschärfen.(c) APA/Getty Images via AFP/GETTY IMAGES/MARIO TAMA (MARIO TAMA)
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Nach gleich zwei Blutbädern innerhalb dreier Tage hatte Kalifornien am Dienstagmorgen 19 Tote zu beklagen. Trotz sinkender Kriminalitätsraten in den USA nimmt die Zahl von Schusswaffendelikten zu. Restriktionen – wie Kalifornien sie will – scheitern häufig vor Gericht.

New York/Monterey Park/Half Moon Bay. „Im Spital, um Opfer eines Schusswaffenangriffs zu treffen, als ich zur Seite genommen werde, um über einen neuen Schusswaffenangriff gebrieft zu werden.“ Gouverneur Gavin Newsom schreibt sich seine Wut auf Twitter von der Seele. „Tragöde nach Tragödie.“

Sein Bundesstaat, Kalifornien, hat innerhalb dreier Tage zwei große solcher Massaker miterleben müssen. Einmal am späten Samstagabend, dem Tag vor dem asiatischen Mond-Neujahrsfest, als der 72-jährige Huu Can Tran 42 Runden aus einer halbautomatischen Pistole im „Star Ballroom“-Tanzstudio in Monterey Park loslässt. Er tötet neun Menschen, ehe er sich in bei einem Aufeinandertreffen mit der Polizei am nächsten Tag selbst tötet. Am Montag steigt dann der 67-jährige Chunli Z. in seinen Wagen, um zuerst auf einer, dann auf einer zweiten Farm in Half Moon Bay auf Arbeiter zu schießen. Sieben Menschen tötet er, dann stellt er sich der Polizei.