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Wagnis

Kann man seinen Chef zu sehr verehren?

Karriere Verherrlichung
Wer seinen Chef aufs bildliche Podest stellt, sieht nur, was er gut macht und ihn auszeichnet.Marin Goleminov
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Führungskräfte werden oft glorifiziert: Man schaut zu ihnen auf und strebt an, wie sie zu sein. Erfolg und Anerkennung scheinen garantiert. Doch viele vergessen dabei, ein eigenes Profil zu entwickeln.

Zu führen bedeutet, andere begeistern und die Richtung vorgeben zu können. Chefs sollen sie also besitzen: die Kraft zu führen. Umgekehrt können auch Mitarbeitende ihre eigene Karriere vorantreiben, indem sie ihren Vorgesetzten helfen, deren Leidenschaft nachzugehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Jon Jachimowicz, der an der Harvard Business School Verhalten in Organisationen erforscht.

Ein wechselwirkendes System also, in dem es auch zu einem Ungleichgewicht kommen kann: Einerseits dadurch, dass Führungskräfte ihre Position ausnutzen können, um Mitarbeitende über ihre Leistungsgrenzen gehen zu lassen. Andererseits aber auch, wenn Beschäftigte zu ihren Chefs aufsehen und danach streben, ein Ebenbild zu werden.