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Die schiefe Optik und der mögliche Meistermacher

(c) GEPA pictures (GEPA pictures/ M. Oberlaender)
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Ein Hands von Wiener Neustadts Edin Salkic im Bundesliga-Spiel gegen Sturm Graz sorgt jetzt für einige Diskussionen und Spekulationen. Mit einem kuriosen Handspiel hat er seinem Exklub den Weg zum Titel geebnet.

Wien. Edin Salkic könnte zum Meistermacher von Sturm Graz avancieren. Mit einem kuriosen Handspiel hat der Offensivspieler von Wiener Neustadt seinem Exklub den Weg zum Titel geebnet. Sein Trainer Peter Schöttel, dessen Nachfolger Peter Stöger heißen könnte, merkte an: „Ich will ihm nichts unterstellen, aber die Optik ist nicht gut.“ Sturms Sportdirektor Oliver Kreuzer war froh, „dass Salkic kein Sturm-Graz-Spieler mehr ist“.
Bundesliga-Vorstand Pangl schloss Konsequenzen aus. „Die Liga hat rechtlich gegen ihn nichts in der Hand. Wir können ihn nicht anklagen oder vorladen“, erklärte Pangl. „Die Situation ist sehr unangenehm“, meinte Wiener Neustadts Team-Manager Christoph Ungerböck. Vehement wischte man in Wiener Neustadt jedoch die angeblichen Nahverhältnisse zwischen Salkic und Sturm vom Tisch. Genauso wenig will man sich auf etwaige Diskussionen einlassen, weil beide Klubs von Magna gesponsert werden.
„Salkic ist kein Sturm-Leihspieler. Und er geht auch nicht zu Sturm zurück“, erklärte Klubmanager Alex Gruber. Gruber betonte, dass Wiener Neustadt Salkic in der vergangenen Winterpause von Sturm verpflichtet hat. Am 30. April habe man dann die Option auf eine weitere Zusammenarbeit gezogen. „Der Spieler gehört also bis 31. Mai 2012 Wiener Neustadt.“
Austria-Trainer Karl Daxbacher versuchte aus den TV-Bildern schlau zu werden. „Man könnte meinen, dass ich zu subjektiv bin. Aber dieses Hands war schon erschreckend und schockierend. Das gibt zu denken.“

Mittwoch (alle 20.30 Uhr): Austria – Salzburg, Sturm Graz – Wacker Innsbruck, Lask – Rapid, Ried – Kapfenberg, Mattersburg – Wr. Neustadt.