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Apple-Store in Hamburg: Occupy-Anhänger ketten sich an

Mit einer Protestaktion haben Occupy-Aktivisten die vorzeitige Schließung eines Apple-Store bewirkt
(c) EPA (Angelika Warmuth)
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Die Protestaktion richtete sich gegen die schlechten Arbeitsbedingungen in Apple-Produktionswerken und bewirkte eine frühzeitige Geschäftsschließung.

Aufregung am Apple Store in Hamburg: Etwa zehn Anhänger der Occupy-Bewegung haben am Samstag mit einer Protestaktion die frühzeitige Schließung des Computer-Geschäfts am feinen Jungfernstieg bewirkt. Im größten deutschen Geschäft des amerikanischen Computer-Unternehmens ketteten sie sich entweder an ein Geländer oder warfen von der Galerie im Laden Flugblätter, wie die Polizei schilderte.

Die Globalisierungsgegner verlangten Fairness für die angeblich schlecht bezahlten Arbeiter, die die teuer verkauften Apple-Produkte herstellen, wie es auf den Flugblättern hieß. Der Laden rief die Polizei. Beamte räumten das Geschäft am frühen Abend. Sie nahmen die Personalien der Aktivisten auf. Das Geschäft wurde geschlossen. Enttäuschte Käufer froren vor der Tür.

Die Occupy-Bewegung kritisiert soziale Ungleichheit, ihre Anhänger protestieren vor allem gegen Banken in den Metropolen der USA und Europas.

 

(APA/Ag.)