Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt

Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.

Baumax mit 152,6 Millionen Euro Verlust

THEMENBILD: LOGO HEIMWERKERKETTE BAUMAX
APA/HERBERT PFARRHOFER
  • Drucken

Der Umsatz der angeschlagenen Baumarktkette ist im Jahr 2013 auf eine halbe Milliarde zurückgegangen, die Verschuldung ist gestiegen.

Die angeschlagene Baumarktkette bauMax AG hat 2013 einen Verlust von 152,6 Millionen Euro gemacht, schreibt das "WirtschaftsBlatt" unter Berufung auf das Firmenbuch. Der operative Verlust (Ebit) erhöhte sich von 15,4 Millionen auf 44,5 Millionen.
Medien waren schon früher davon ausgegangen, dass der Jahresverlust bei 150 Millionen Euro liegen könnte. Der Umsatz ist von 515 Millionen Euro im Jahr davor auf 501,6 Millionen Euro zurückgegangen. Außerplanmäßige Abschreibungen verbundener Unternehmen (Ost-Töchter) hätten sich auf 27,6 Millionen Euro belaufen, nach 189,6 Millionen Euro im Jahr zuvor. Die Verschuldung ist weiter gestiegen, die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von 312,3 Millionen Euro auf 390,6 Millionen Euro erhöht.

"Sowohl die Umsatz- als auch die Ergebnisentwicklung ergibt sich dabei aus internen Faktoren wie extrem limitierte finanzielle Ressourcen, geringem Lagerstand bei umsatzstarken Artikeln und Verunsicherung bei den Stakeholdern", zitiert die Zeitung aus dem Anhang zum Geschäftsbericht. "Der fehlende Umsatz sowie die zu geringe Marge sind die wesentlichen Gründe für das negative Ergebnis; zwar konnten massive Kosteneinsparungen erzielt werden, das EBIT ist im Vorjahresvergleich aber durch notwendige Wertberichtigungen auf Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften in der Höhe von 44,6 Millionen Euro (Vorjahr: null Euro) belastet", heißt es dort weiter.

Zehn Prozent mehr Umsatz bis 2016

Als "wesentliche Voraussetzungen" für die Restrukturierung werden "ein Umsatzwachstum bis 2016 von rund zehn Prozent, eine Steigerung der Bruttogewinnmarge um rund drei Prozentpunkte sowie die Erzielung wesentlicher, zusätzlicher Ergebniseffekte im Bereich Vertriebsoffensive und e-Commerce, Category Management und Einkauf sowie Personal und sonstiger betrieblicher Aufwand" genannt.

Vom Unternehmen gab es am Montag gegenüber der APA kurzfristig noch keine Stellungnahme.

>>> Artikel im "Wirtschaftsblatt"

(APA)