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Steiermark: Entwarnung nach Masernalarm

Der steirische Gesundheitslandesrat denkt über eine Impfpflicht im Gesundheitswesen nach.
APA/dpa/Arne Dedert
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Von den 170 Kindern, mit denen eine an Masern erkrankte Krankenschwesterschülerin an der Uniklinik Graz in Kontakt war, ist nur eines nicht geimpft.

Nach der Infektion einer Krankenschwesterschülerin an der Uniklinik Graz mit dem Masernvirus gab es am Mittwoch eine Entwarnung: Zwar hatte die junge Frau mit etwa 170 Kindern Kontakt, von diesen ist aber nur ein einziges Kind nicht geimpft und wurde isoliert. Die anderen 169 Kinder sind geimpft und zeigen keine Symptome. Das berichtet die "Kleine Zeitung".

Damit dürfte die am Dienstag geäußerte Befürchtung der steirischen Landessanitätsdirektion, wonach es zu einer Masernwelle in der Steiermark kommen könnte, nicht eintreten. Wir rechnen fix mit weiteren Fällen“, sagt Ursula Schreiber von der Landessanitätsdirektion Steiermark.

Allerdings ist mittlerweile ein Zivildiener am Spital erkrankt. Er hatte nur eine eine Teilimpfung und damit keinen ausreichenden Schutz. In der Zwischenzeit soll es dem Patienten aber besser gehen.

Impfpflicht im Gesundheitsbereich?

An der Uniklinik wird jetzt außerdem der Impfstatus aller Mitarbeiter geprüft. Auch die Politik schaltet sich in die Masern-Diskussion ein. Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) richtet einen dringenden Appell an die Eltern, ihre Kinder impfen zu lassen. Und er beauftragt seine Abteilung, „alle rechtlichen Möglichkeiten“ für eine „verpflichtende Masernimpfung im Gesundheitsbereich“ auszuloten. Drexler sei auch mit der Uniklinik im engen Kontakt, „wie dort weiter vorgegangen wird“.

Zum Bericht der Kleinen Zeitung.

(red.)