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"Schengen ist unter Druck": EU-Treffen zu neuen Grenzkontrollen

APA/AFP/dpa/CARSTEN REHDER
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Die EU-Kommission hat Deutschland, Dänemark und Schweden am Mittwoch zu einem Treffen eingeladen.

Die EU-Kommission hat Deutschland, Dänemark und Schweden nach der Wiedereinführung von Grenzkontrollen durch diese Länder für den morgigen Mittwoch zu einem Treffen eingeladen. Ein Sprecher der EU-Behörde sagte am Dienstag in Brüssel, Ziel sei eine bessere Koordinierung der betroffenen Staaten.

Zu dem Treffen hat EU-Innenkommissar Dimitris Avramopoulos eingeladen, für Deutschland nimmt der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Ole Schröder, teil. "Schengen ist unter Druck", sagte der Sprecher. Die EU arbeite aber innerhalb der geltenden Schengen-Regeln, die eine befristete Einführung der Grenzkontrollen ermöglichen.

Schweden hat am 12. November wegen der Flüchtlingskrise temporäre Grenzkontrollen eingeführt. Seit dem gestrigen Montag kontrolliert Dänemark wieder die Grenze zu Deutschland. Zudem sind seit dem gestrigen Montag zusätzliche Ausweiskontrollen für Reisende in Schweden in Kraft.

Auf den ersten Blick sei die dänische Entscheidung durch den Schengen-Kodex gedeckt, sagte eine Kommissionssprecherin. Dieser erlaubt Grenzkontrollen bei einer Gefährdung der öffentlichen Ordnung oder der inneren Sicherheit. Dänemark hat die Einführung der Grenzkontrollen mit der hohen Zahl von Asylanträgen begründet.

(APA)