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Manchester-Explosion: Popwelt entsetzt - Ariane Grande "am Boden zerstört"

FP (PAUL ELLIS)
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Die verheerende Explosion bei einem Konzert der amerikanischen Popsängerin Ariana Grande im britischen Manchester hat in der Musikwelt eine Welle des Mitgefühls ausgelöst.

Die US-Sängerin Ariana Grande hat sich nach der verheerenden Explosion am Rande ihres Konzerts in Manchester "am Boden zerstört" gezeigt. "Aus tiefstem Herzen: Es tut mir so leid. Mir fehlen die Worte", schrieb die 23-Jährige am Dienstag auf Twitter.

Viele Stars bekundeten der Popsängerin  und den Konzertbesuchern am Dienstag über den Kurznachrichtendienst Twitter ihre Unterstützung. Viele fassten ihr Empfinden in einem Wort zusammen: "Herzzerreißend."

Die Sängerin Katy Perry schrieb: "Ich bete für jeden in Ariana Grandes Show." Ihre Kollegin Pink schrieb: "Meine Gedanken und Gebete sind mit den Leuten in Manchester, jedem, der betroffen ist, Ariana Grande und der gesamten Crew. Herzzerreißend." Die US-Rapperin Missy Elliott meinte: "Ich weiß, dass das für jeden schwierig und herzzerreißend ist."

Auf dem Twitter-Konto der US-Band OneRepublic war zu lesen: "Gedanken und Gebete für die Leute im Ariane-Grande-Konzert in Manchester. Bestürzt." Der US-Kollege John Legend meinte: "Liebe für alle in UK (Vereinigtes Königreich), Ariana Grande und ihre Unterstützer, die es in diesem schrecklichen Angriff erwischt hat. Herzzerreißend."

Bei einer Explosion kurz nach Ende des Konzerts waren am Montagabend mindestens 19 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 50 weitere wurden verletzt. Die Polizei geht vorerst von einem Terroranschlag aus. Der Sender BBC berichtete, Experten zur Terrorbekämpfung hätten bereits Kontakt mit dem Innenministerium in London aufgenommen. Auch Sprengstoffspezialisten waren im Einsatz.

Ariana Grande im Porträt

Ariana Grande ist eine der derzeit angesagtesten Popkünstlerinnen. Die 23-jährige US-Amerikanerin gewann im November den American Music Award in der Königskategorie "Künstler des Jahres".

Sie setzte sich damit bei den Fans gegen Justin Bieber, Selena Gomez, Rihanna und Carrie Underwood durch. Derzeit ist sie mit ihrem Album "Dangerous Woman" auf Welttournee.

Ihren großen Durchbruch erlebte die in Boca Raton (Florida) geborene Schauspielerin und Sängerin 2014. Damals veröffentlichte sie zwei US-Nummer-Eins-Alben in einem Jahr und landete mit dem vier Millionen Mal verkauften "Problem" einen der Sommerhits des Jahres.

Da hatte sie schon eine steile Karriere im Unterhaltungsgeschäft hingelegt. Mit 15 stand das Mädchen mit den italienischen Wurzeln zum ersten Mal im Broadway-Musical "13" auf der Bühne, es folgten die TV-Serien "Victorious" und "Sam & Cat" auf dem Kindersender Nickelodeon, schließlich der Einstieg in die Popkarriere.

(APA/dpa)