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"Kurz im Fadenkreuz": Ermittlungen gegen Satiremagazin

Eine Fotomontage von ''Titanic'' Zeit ÖVP-Chef Kurz im Fadenkreuz, daneben der Aufruf: ''Endlich möglich: Baby-Hitler töten''
Eine Fotomontage von ''Titanic'' Zeit ÖVP-Chef Kurz im Fadenkreuz, daneben der Aufruf: ''Endlich möglich: Baby-Hitler töten''(c) Screenshot: Twitter
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"Endlich möglich: Baby-Hitler töten!": Diese Worte finden sich neben einem Foto, auf dem ein Fadenkreuz auf ÖVP-Chef Kurz gerichtet ist. Verbreitet wird es vom Magazin "Titanic". Ermittlungen sollen laufen.

Das deutsche Satiremagazin "Titanic" hat auf dem Kurznachrichtendienst Twitter eine Fotomontage verbreitet, in der auf ÖVP-Obmann Sebastian Kurz ein Fadenkreuz gerichtet ist. Daneben findet sich der Aufruf: "Endlich möglich: Baby-Hitler töten!" der dazugehörige Tweet selbst, enthält einen weiteren Appell: Österreicher und Österreicherinnen sollten "Titanic" abonnieren.

Die Frage, die einige Twitter-User in der Folge aufwarfen, nämlich, ob ein solches verhalten nicht strafrechtlich relevant sein könnte, beantwortete die Landespolizeidirektion Wien umgehend. In einem entsprechenden Tweet heißt es: "Wir haben dies bereits an die zuständige Stelle weitergeleitet."

Laut einem Bericht des "Standard" hat das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung bereits Ermittlungen wegen des Bildes aufgenommen.

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>>> Bericht im "Standard"

(Red.)