Der Oberst, der spionierte und sich als Rekrut wiederfand

Archivbild: Rekruten des Bundesheeres am Nationalfeiertag 2011 am Wiener Heldenplatz.
Archivbild: Rekruten des Bundesheeres am Nationalfeiertag 2011 am Wiener Heldenplatz.(c) APA/ANDREAS PESSENLEHNER

Der Geheimnisverrat an Russland kostet die Beamtenpension. Das Ministerium durchleuchtet nun alle Mitarbeiter.

Wien. Das Bundesheer hat die Schockstarre überwunden. Immerhin kommt es nicht alle 50 Jahre vor, dass ein hoher Offizier, ein Oberst mit Schreibtisch direkt im Landesverteidigungsministerium, als Spion für Russland enttarnt wird. Der Tipp kam, wie die „Kleine Zeitung“ als erstes Medium berichtete, tatsächlich von den Briten.