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Die Unsicherheit ruft Goldkäufer auf den Plan

Zu einem steilen Anstieg des Goldpreises kam es etwa ab 2001, als die Aktienmärkte infolge der Technologieblase abstürzten.
Zu einem steilen Anstieg des Goldpreises kam es etwa ab 2001, als die Aktienmärkte infolge der Technologieblase abstürzten.(c) Clemens Fabry

Aus Angst vor einem Börsencrash fliehen nicht nur Großinvestoren in den sicheren Hafen Gold. Auch die physische Nachfrage wächst. Beliebt sind Viertel-Kilo-Barren, die man gerade noch anonym erwerben kann.

Wien. Gold zu kaufen und Aktien zu verkaufen sei die „Empfehlung des Jahrhunderts“, zitiert Bloomberg den Hedgefonds Crescat Capital. Dieser war im Vorjahr ziemlich erfolgreich, sein Global Macro Fund warf 41 Prozent ab. Heuer rechnen die Fondsmanager mit einer Rezession. Um sich dafür zu rüsten, gehen sie Long-Positionen bei Gold ein und verkaufen globale Aktien leer, wetten also auf fallende Kurse. Sollte ihre Prognose zum Aktienmarkt zutreffen (was keineswegs sicher ist), stehen die Chancen gut, dass sie auch mit der Goldwette recht haben.

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