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FPÖ-Historikerkommission will auch Kontakte mit Identitären beleuchten

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Polizisten bei einer Demonstration der rechtsextremen Identitären in Wien (Archivbild)(c) imago/CHROMORANGE (imago stock&people)

Nach mehreren Verschiebungen soll der Bericht der Historikerkommission im Juni veröffentlicht werden.

Die von der FPÖ eingesetzte Historikerkommission zur Beleuchtung der eigenen Parteigeschichte will sich mit möglichen Kontakten zu den rechtsextremen Identitären beschäftigen. Das kündigte der Leiter des Gremiums, der frühere freiheitliche Politiker Wilhelm Brauneder, am Mittwoch in der "Wiener Zeitung" an. Der Bericht der Kommission soll nach einigen Verschiebungen im Juni veröffentlicht werden.

"Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man dieses Thema auch behandelt", sagte Brauneder zur Beleuchtung möglicher Kontakte zu den Identitären durch die Historikerkommission: "Man soll dem nicht ausweichen." Eine persönliche Meinung zu möglichen Verstrickungen hat er nicht, "weil ich mich da überhaupt nicht auskenne". Die Kommission müsse Personen hinzuziehen, "also auch Zeugen befragen, die was wissen".

Die Historikerkommission wurde nach der Liederbuch-Causa bei der Burschenschaft Germania von der Partei eingesetzt. Einen angekündigten öffentlichen Zwischenbericht gab es bisher nicht.

(APA/Red.)

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