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Meghan und Harry mögen es privat: Hof gibt Details zur Geburt bekannt

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Die Geburt ihres Kindes soll eine intime Angelegenheit werden.
Herzogin Meghan und Prinz Harry: Die Geburt ihres Kindes soll eine intime Angelegenheit werden.(c) REUTERS (Toby Melville)
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Kein öffentliches Winken, kein Foto im Designerkleid, top gestylt mit Baby auf dem Arm: Herzogin Meghan geht ihren eigenen Geburtsweg und soll auf eine selbstbestimmte Niederkunft in vertrauter Umgebung setzen.

„Wir haben heute leider kein Foto für dich, liebe Presse“: Was viele royale Beobachter und Hofexperten bereits vermuteten, scheint nun fix. Für Herzogin Meghan und Prinz Harry soll die Geburt ihres ersten Kindes, das in wenigen Tage oder Wochen erwartet wird, eine ganz intime Angelegenheit werden. Darauf lässt zumindest eine offizielle Mitteilung aus dem Buckingham Palace schließen, die heute veröffentlicht wurde. Darin heißt es: „Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind sehr dankbar für das Wohlwollen, das sie von den Menschen im Vereinigten Königreich und rund um die Welt erhalten haben, während sie sich darauf vorbereiten, ihr Baby willkommen zu heißen.“ Und weiter: „Ihre Königlichen Hoheiten haben die persönliche Entscheidung getroffen, die Pläne rund um die Ankunft ihres Babys privat zu halten. Der Herzog und die Herzogin freuen sich darauf, die aufregende Nachricht mit jedem zu teilen, wenn sie die Möglichkeit hatten, privat als Familie zu feiern".

Anders als Schwägerin Herzogin Catherine, die zur Niederkunft ihrer drei Kinder stets im exklusiven Lindo Wing des Londoner St. Mary's Hospital eincheckte, um sich nur Stunden nach den letzten Presswehen top gestylt und medienwirksam vor den versammelten Fotografen und Fans zu präsentieren, wollen es die Sussex also lieber privat halten. Das heißt: Kein Medienzirkus, keine Neuigkeiten im Minutentakt, kein öffentlicher Rummel um Meghan und ihr Neugeborenes. Glaubt man allerdings den Aussagen von Palastreportern wie Emily Andrews auf Twitter, wird der Palast die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis setzen, sobald Meghan in den Wehen liegt und das Kind auf der Welt ist. Ein völliges Abschirmen wollen oder könnten sich selbst die Sussex nicht leisten, heißt es.

Bereits im Vorfeld heizten britische Medien wie die „Daily Mail“, unter  Berufung auf Freunde der werdenden Mutter, Spekulationen an, wonach Meghan und Harry die Ankunft ihres Kindes im privaten Kreis und hinter verschlossenen Haustüren zelebrieren wollen.

Demnach soll das Kind das Licht der Welt in ihrem neuen Domizil in Windsor erblicken. Wohlfühlatmosphäre sozusagen, denn das Herzogenpaar hat Frogmore Cottage rund 40 Kilometer außerhalb von London nach eigenen Vorstellungen und Wünschen aufwendig renovieren lassen. Besonders die 37-Jährige soll aktiv bei der Planung mitgewirkt haben. Dass ihr Fokus dabei vor allem dem Wohl ihres ersten Kindes galt, berichtet das „New!Magazine“. So sollen umgerechnet alleine 175.000 Euro in die Ausstattung des Kinderzimmers geflossen sein - elektronischer Stimmungsbildschirm, vegane Wandfarbe und eigene Interieur-Designerin inklusive, heißt es. Zehn weitere Schlafzimmer bieten überdies genügend Platz, um ein Plätzchen für die Entbindung zu finden. Außerdem sei die ehemalige Schauspielerin - Yoga und einem gesunden Lebensstil sei Dank - bislang völlig komplikationslos durch ihre Schwangerschaft „gesegelt", sodass einer Hausgeburt nichts im Wege stünde.

Eine Geburt im Lindo-Wing inklusive medialem Blitzlichtgewitter gilt demnach als ausgeschlossen, vertraut man auf besagte Medienberichte und die offizielle Palastmittleiung. Fans des Paares dürfen sich somit von der Vorstellung einer perfekt gestylten Meghan mit Baby im Arm vermutlich verabschieden. Angeblich käme ihr der exklusive Krankenhausflügel wie ein „Goldfischglas“ vor, von der öffentlichen Zurschaustellung kurz nach der Niederkunft ganz zu schweigen. Vermutlich passt ein derartiger Auftritt auch nicht in das Weltbild der Feministin. Dass das Kind die Nummer sieben in der britischen Thronfolge einnehmen wird, kommt dem Paar bei ihren Entscheidungen zudem zugute, denn eine öffentliche Präsentation des royalen Nachwuchses scheint weniger wichtig als bei Prinz William und seiner Frau Kate. Vielmehr ist es vorstellbar, dass Prinz Harry und seine Frau Meghan ihren neuen Instagram-Account dazu nutzen werden, die Geburt ihres Kindes zu verkünden und ein erstes Bild zu veröffentlichen. Auch ein offizieller Photocall ein paar Tage nach der Geburt ist für einige Königshaus-Kenner, wie Rebecca English, denkbar.

Auch wenn der Palast keine weitere Informationen teilt, will die britische Presse Details zur bevorstehenden Geburt erfahren haben. So lege Herzogin Meghan keinen Wert auf die Gynäkologen der Königin. Statt auf die „Männer in Anzügen“, wie Meghan sie laut „Daily Mail“ nennen soll, soll die werdende Mutter ihr ganz eigenes Team um sich scharren. Je nach Gerücht soll ihr eine Doula (zuständig für die emotionale Betreuung), eine Hebamme und/oder eine Ärztin zur Seite stehen. Prinz Harry und Mutter Doria Ragland gelten hingegen als sichere Geburtsstützen. Auf Schmerzmittel wolle sie ebenfalls weitgehend verzichten und die Geburt auf möglichst natürliche Weise erfahren. Außerdem soll sie sich vorab über alternative Gebärmethoden wie Geburtshypnose erkundigt haben. Andere Medien wie die „Vanity Fair“ spekulieren über eine Wassergeburt. Die werdenden Eltern sollen laut „Daily Mail“ zudem einen Homöopathie-Laden in Notting Hill, in dem auch Natalie Portman und Gwyneth Paltrow Stammkunden sind, aufgesucht haben, um sich über alternative Behandlungsmethoden zu informieren.

Geburten in den eigenen vier Wänden waren in der Vergangenheit im britischen Königshaus durchaus üblich. Queen Elizabeth II. brachte ihre vier Kinder (Prinz Charles, Prinzessin Anne, Prinz Andrew und Prinz Edward) in ihren Privatgemächern hinter den Palastmauern zur Welt, entweder im Buckingham Palace oder im Clarence House. Wie sich Herzogin Meghan schließlich entscheiden wird, wissen wir spätestens in ein paar Wochen.

(red.)