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Haselsteiner will sich Auftragsvergabe bei Westbahn anschauen

Hans Peter Haselsteiner will prüfen lassen.
Hans Peter Haselsteiner will prüfen lassen.APA/EXPA/JOHANN GRODER
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Benachteiligungen bei Bauaufträgen seien bisher nicht aufgefallen. Der Strabag- und Westbahn-Eigentümer übt harte Kritik an der Politik in Russland.

Der zurückgetretene Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) spricht in der Video-Aufnahme in Ibiza davon, der Baufirma Strabag künftig keine öffentlichen Aufträge mehr zu geben. Dazu gab es wohl eher weniger Möglichkeiten, "aber wir werden uns auch die Westbahn anschauen, da ist das vielleicht anders zu sehen", sagte Strabag- und Westbahn-Eigentümer Hans Peter Haselsteiner am Montag.

Finanzielle Unterstützung für Neos

Bei der nun bevorstehenden Wahl werde er die Neos wieder finanziell unterstützen, das sei klar, aber keine aktive Rolle einnehmen, sagte Haselsteiner.

Ein Anliegen sei es ihm auch, seine Beziehung zu Russland klarzustellen. "Ich bedaure sehr, dass sich das Regime Putin von der Rechtsstaatlichkeit immer mehr entfernt ... und uns keine andere Wahl lässt als Sanktionen". Aber "trotzdem bleibt Russland eine wichtige europäische Nation und ein Hoffnungsmarkt für die Bauindustrie". Das sei sein Interesse und habe nichts mit den "russischen Bemühungen zu tun, die Rechten in Europa zu stärken, Europa zu destabilisieren und die EU madig zu machen". Das sei trotz der wirtschaftlichen Interessen verwerflich. Auch wenn er, Haselsteiner, mit Oleg Deripaska einen russischen Partner in der Strabag und eine russische Schwiegertochter habe und damit durchaus "russophil" sei, sei es eine "Frechheit" ihn in einem Atemzug mit Menschen, "die eine europafeindliche Agenda haben" zu nennen.

(APA)