Stefan Pierer: „Ich will nicht die Welt verändern“

Stefan Pierer in seinem Büro in Mattighofen.
Stefan Pierer in seinem Büro in Mattighofen.Marco Riebler
  • Drucken

Er hat KTM aus der Insolvenz übernommen, jetzt will Stefan Pierer das oberösterreichische Unternehmen zum drittgrößten Motorradhersteller der Welt machen. Über Harley-Davidson, Elektromobilität und natürlich über seine Spende an Sebastian Kurz.

Sie haben Sebastian Kurz im Wahlkampf 2017 knapp 437.000 Euro gespendet. Bekommen haben Sie für diese Spende nicht viel, nach 17 Monaten war die ÖVP/FPÖ-Regierung schon am Ende.

Stefan Pierer: Es ging ja nicht darum, für diese Spende etwas zu bekommen. Mir ging es um eine Richtungsänderung im Interesse des österreichischen Wirtschaftsstandorts und dass die Rahmenbedingungen verbessert werden. Ich hatte die Hoffnung, dass Sebastian Kurz diese Richtungsänderung vollzieht – und das hat er ja auch, soweit das eben möglich war.

Mehr erfahren

Österreich

KTM steigert Motorrad-Absatz weiter

Motorradhersteller KTM bleibt auf Wachstumskurs.
 Pierer positionierte das Unternehmen als Hersteller von sportlichen Offroad-Motorrädern.
International

Von „Keine tausend Meter“ zum Super-Bike

1934 in Mattighofen gegründet, in den 1980er-Jahren groß geworden, 1992 in die Insolvenz geschlittert, saniert und seit vergangenem Jahr sogar größer als die US-Kultmarke Harley-Davidson: Die bewegte Geschichte von KTM.
450er Rallye-KTM
Österreich

KTM steigerte im Halbjahr Motorradverkäufe, Umsatz und Gewinn

Die Erlöse von KTM stiegen um 4 Prozent auf 755 Mio. Euro, das Betriebsergebnis wuchs leicht auf knapp 47 Mio. Euro. Im Herbst will sich die börsennotierte Konzernobergesellschaft in Pierer Mobility AG umbenennen.

Dieser Browser wird nicht mehr unterstützt
Bitte wechseln Sie zu einem unterstützten Browser wie Chrome, Firefox, Safari oder Edge.