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Feuchtigkeit im Keller: Über falsches Lüften im Sommer

Sollten feuchte Keller besser an heißen Tagen getrocknet werden oder ist das Gegenteil der Fall? Was hat es mit der Sommerkondensation beim richtigen Lüften einer Souterrain-Wohnung auf sich? Sieben Tipps für einen trockenen Keller im Sommer.

Manchmal bildet sich ein grün-schwarzer Fleck frei sichtbar an Wänden und Zimmerdecken. Er kommt meist erst zum Vorschein, wenn der Schrank verstellt oder die Tapete entfernt wird. Schimmelbefall in der Wohnung und im Haus schädigt nicht nur die Bausubstanz, sondern ist vor allem für Babys und Kinder eine Gefahr. Bereits im jungen Alter können sich schronische Erkrankungen wie Asthma entwickeln.

Bekannt ist, dass falsches Lüften zu Schimmelbildung führen kann. Dabei hält sich hartnäckig das Gerücht, dass man feuchte Keller am besten im Sommer trocknet. Doch gerade das Gegenteil ist der Fall, erklärt die Plattform MeineRaumluft.at. Denn in warmer Luft ist mehr Flüssigkeit gespeichert als in kühler Luft. Strömt die warme, feuchte Luft nun in die kühleren Kellerräume und Souterrain-Wohnungen, kommt es zu einer „Sommerkondensation“. Warme Luft gibt Feuchtigkeit an die Wandoberfläche ab – dabei kondensiert sie und an der Wand entsteht Kondesnwasser. Die Gefahr der Schimmelbildung steigt.

Hier sieben Tipps für einen trockenen Keller im Sommer:

  1. Eine dauerhafte relative Luftfeuchtigkeit von über 65 Prozent sollte vermieden werden.
  2. In der Früh oder am späten Abend lüften – wenn die Außentemperatur kühler ist.
  3. Durch Querlüften für einen schnelleren Luftaustausch sorgen.
  4. An sehr heißen Tagen tagsüber weniger Lüften.
  5. Feuchtequellen wie feuchte Wäsche vermeiden oder reduzieren.
  6. Keine großen Möbel direkt an die Wand stellen, damit die Luft zirkulieren kann.
  7. Hyagrometer besorgen, um die Luftfeuchtigkeit im Blick zu haben.

(red.)

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