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Parkverbot für Wien außer in Garagen?

Die Vision eines Verkehrsexperten: Alle Autos sollen in Wien nur noch unter der Straßenoberfläche abgestellt werden dürfen.
Die Vision eines Verkehrsexperten: Alle Autos sollen in Wien nur noch unter der Straßenoberfläche abgestellt werden dürfen.Getty Images
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Verkehr. Wie können CO2-Emissionen im Wiener Verkehr massiv verringert werden? Wie wird die Stadt dann aussehen? TU-Professor Günter Emberger schlägt deutliche Schritte vor.

Wien. Der Verkehr gilt als das große Sorgenkind der Klimapolitik. Die CO2-Emissionen steigen in dem Bereich, die Klimaziele, die einzuhalten sich Österreich entsprechend dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet hat, sind in weiter Ferne. Statt einzusparen steigen die Emissionen, 2018 haben Österreichs Autofahrer im Jahr 23,8 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen, ein Plus von 0,8 Prozent gegenüber 2017 und 75 Prozent mehr als 1990.

Wie kann eine Verkehrswende funktionieren? Wie soll Mobilitätin Österreich, speziell in Wien, in 20, 30 Jahren aussehen? Planer und Wissenschaftler haben eine klare Vision: Sie wird anders als heute aussehen, und vor allem Städte werden anders funktionieren. An der Oberfläche stehen keine Privatautos im öffentlichen Raum. Ein noch größerer Anteil täglicher Wege wird im „Umweltverbund“, also zu Fuß, per Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zurückgelegt. Gehwege werden breiter sein, Parkflächen werden entsiegelt, der Belag wird herausgerissen, damit wieder Bäume und Büsche wachsen und mit Verdunstung und Schatten für ein kühleres Stadtklima sorgen. Öffentliche Verkehrsmittel werden schnell und ungehindert, etwa auf eigenen Trassen, die keine Autos mitbenützen, unterwegs sein.