Kolumne

Denken bleibt die Ausnahme

Sprechblase Nr. 313. Warum „Denkräume“ zu denken geben sollten.

Wie sieht das optimale Büro aus? Dazu ist in den vergangenen Wochen und Monaten viel gearbeitet und geschrieben worden. Und zahlreiche Unternehmen haben ihre Ideen in die Tat umgesetzt: Sehr gern in Form eines Großraums – mit oder ohne Desksharing. Aber jedenfalls mit Raum für alle im Team – inklusive Vorstand. Mit Räumen für Besprechungen, zum Werken, zum Telefonieren, um gemeinsam zu essen oder Kaffee zu trinken.

Viel diskutiert, allerdings auf keinem der Grundrisse zu erkennen, sind – Achtung, Sprechblase – die Denkräume. Sie werden von Führungskräften an allen Ecken „inszeniert“ und „aufgemacht“, aber eben nur verbal.
Allerdings: Wer erst von Denkräumen sprechen muss und Kreativität nur eingeschränkt zulässt, sollte weniger über Innenarchitektur, sondern mehr über Kultur nachdenken.

In den Sprechblasen spürt Michael Köttritsch, Leiter des Ressorts "Management & Karriere" in der "Presse", wöchentlich Worthülsen und Phrasen des Managersprechs auf und nach.

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