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Klimademo

Fridays-Aktivisten protestieren am "Black Friday" gegen Ölkonzerne

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Nicht nur die Politik, auch die Wirtschaft gerät ins Visier der Klimabewegung Fridays for Future.APA/AFP/GETTY IMAGES/Marc Piscot
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Der vor allem in den USA als Schnäppchentag etablierte 29. November ist diesmal Anlass für eine Klimademo. Gestreikt wird vor der OMV-Zentrale und den Ministerien für Nachhaltigkeit und Wirtschaft.

Die Umweltbewegung FridaysForFuture hat am Montag zum nächsten Klimastreik am 29. November aufgerufen. Am Black Friday, dem vor allem in den USA für seine Rabatte bekannten Schnäppchentag, soll es unter dem Motto "Raus aus Fossilen, rein in die Zukunft!" erneut gegen die Erderwärmung auf die Straße gehen. In Wien startet die Demo um 12.00 Uhr bei der U2-Station Krieau, gegenüber der OMV-Zentrale.

Zwei Monate nach der "Earth-Strike"-Demo ist es der vierte weltweite Klimastreik, berichteten die Aktivisten in einer Aussendung. Der Wiener Demozug führt dabei durch die Innenstadt, wartet mit einer Zwischenkundgebung vor der Wirtschaftskammer Wien auf und soll um 14.00 Uhr mit einer Abschlusskundgebung vor den Ministerien für Nachhaltigkeit und Wirtschaft am Stubenring ein Ende finden.

Am sogenannten Black Friday fordern die Manifestanten das Ende von klimaschädlichen Brennstoffen und einen "Neustart Klima" in der österreichischen Politik: 13,4 Millionen Tonnen Erdöl und 8,7 Milliarden Kubikmeter Erdgas-Verbrauch pro Jahr in Österreich tragen direkt zur Erhitzung des Weltklimas bei, argumentieren die Aktivisten. Schuld an dieser Entwicklung seien Großkonzerne wie die OMV, die sich an veraltete Geschäftsmodelle klammern würden und eine Politik, die umweltschädliche Handlungen mit bis zu 4,7 Milliarden Euro pro Jahr fördere. Womit sich die Route erklärt, die FridaysForFuture für den 29. November gewählt haben. An diesem Tag will man von der kommenden Regierung auch einen "Neustart Klima"einfordern.

Musikalische Unterstützung soll in Wien eine österreichische Band mit dem bezeichnenden Namen Kerosin95 liefern. In den meisten anderen Landeshauptstädten werden ebenfalls Streiks stattfinden.