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Im Keller: „Neckenmarkt Blaufränkisch“ vom Weingut Gober & Freinbichler

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Sehr lässiger Wein von zwei lässigen Winzern.

Kennengelernt haben sich Dominik Gober und Gerald Freinbichler im Weingut Weninger in Horitschon. Gober hat dort im Keller sein Weinwissen vertieft, Freinbichler, der Sommelier aus Salzburg, kümmerte sich um Export und Vertrieb. Seit 2016 machen die beiden ihre eigenen Weine und konzentrieren sich voll auf Blaufränkisch. Ich konzentrierte mich übrigens voll auf den „Neckenmarkt Blaufränkisch 2017“. Die beiden sagen ja, der fängt jetzt erst langsam an, Spaß zu machen. Ich meine, der macht schon jetzt richtig Spaß – und muss gar nicht viel älter werden. Alte Reben, tolle Lage rund um den Neckenmarkter Hochberg. Fazit: Sehr lässiger Wein von zwei lässigen Winzern, die sich neben Wein auch geschickt aufs Marketing verstehen. „Wein von Hand“ lautet das Motto. Dieses kleine Weingut aus dem ­Mittelburgenland muss ich mir merken.

Gober & Freinbichler, „Neckenmarkt Blaufränkisch“, 19,90 € bei wagners-weinshop.com

("Die Presse - Schaufenster", Print-Ausgabe, 13.03.2020)