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Bildungsexpertin Margrit Stamm: „Drei Wochen sind kompensierbar“

Zumindest bis zu den Osterferien sollen die 1,1 Millionen Schüler in Österreich zu Hause lernen.
Zumindest bis zu den Osterferien sollen die 1,1 Millionen Schüler in Österreich zu Hause lernen.APA/AFP/CHRISTOF STACHE
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Noch droht kein „verlorenes Bildungsjahr“. Es gelte aber auf benachteiligte Kinder zu achten. Ein Gespräch mit Margrit Stamm.

Wien. Es war eine provokante Analyse zu den derzeit in fast ganz Europa stattfindenden Schulschließungen: „Das Jahr 2020 geht vielleicht als verlorenes Jahr in die Bildungsgeschichte der Kinder und Jugendlichen ein“, schrieb Margrit Stamm auf Twitter. Es war nicht irgendein Posting. Sondern das einer renommierten Schweizer Erziehungs- und Bildungsforscherin. Doch ist das, angesichts des nur drei Wochen ausfallenden Unterrichts, nicht etwas übertrieben? Ein Gespräch über das Lernen zu Hause und seine Konsequenzen.