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Auf welche Zeichen Anleger jetzt achten sollen

2008 stieg Starinvestor Warren Buffet groß bei der Bank of America ein. Auf ihn und seine Investitionen zu achten, kann nicht falsch sein.REUTERS
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Das aggressive Vorpreschen der Notenbanken hat eventuell Schlimmeres verhindert. Von nun an geht es um Neuinfektionen, Stimuli der Regierungen, Arbeitslosenzahlen – und vielleicht auch um Warren Buffett.

New York Die Unruhe an den Aktienmärkten dieser Welt war in den vergangenen Tagen zum Fürchten. Am besten wird das Ausmaß der Panik bei einem genaueren Blick auf die Rendite von zehnjährigen US-Staatsanleihen sichtbar. Investoren wollten nicht einmal mehr in diesem Hafen, der als sicherster der Welt gilt, anlegen. Es zählte nur eines: Cash. Obwohl die US-Notenbank den Leitzins um einen Prozentpunkt auf nahe null senkte, begannen Anleger, bereits emittierte Staatspapiere, die noch höhere Zinsen abwarfen, zu verkaufen. Das kommt nur in Ausnahmesituationen vor. So stand die Rendite von zehnjährigen Treasuries zum Zeitpunkt der Zinssenkung bei 0,75 Prozent. Im Lauf der Woche stieg sie auf 1,1 Prozent an. Eine steigende Rendite geht mit fallenden Kursen einher. Das heißt: Investoren wollten zum Ausgang, koste es, was es wolle.