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Coronavirus

Wien Museum will Corona-Alltag dokumentieren

Alltagsobjekte in Zeiten von Corona werden zu einem Sammlungsprojekt zur Stadtgeschichte.(c) Die Presse (Clemens Fabry)
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Das Museum bittet die Bevölkerung um Fotografien von Objekten, die in der Corona-Krise eine Rolle spielen. Eine Auswahl soll in die Sammlung der Stadt übernommen werden.

Toilettenpapier, Atemschutzmaske oder der Zettel zur Nachbarschaftshilfe im Stiegenhaus? Um das aktuelle Geschehen rund um das Coronavirus auch für die kommenden Generationen zu dokumentieren, bittet das Wien Museum die Bevölkerung um Mithilfe. Es sollen Fotos von Objekten geschickt werden, die den neuen privaten oder beruflichen Alltag in Zeiten von Corona begleiten. Eine Auswahl soll dann in die Sammlung der Stadt Wien übernommen werden.

Geschichte Wiens sammeln

"Der Ausbruch des Coronavirus und die Maßnahmen dagegen verändern das Leben in Wien radikal. Wie wird man in den kommenden Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten auf diese Zeit zurückblicken?", lautet die Fragestellung der Aktion, wie in einer Aussendung am Mittwoch hervorgehoben wurde.

Konkret geht es um Objekte, die den Alltag der Menschen in Wien "in Zeiten von Corona" dokumentieren und bestimmen. Die Ideen können per E-Mail an wien2020@wienmuseum.com gesendet werden. Zusätzlich bittet das Wien Museum, einen kurzen Erklärtext zu verfassen, welche (persönliche) Bedeutung das fotografierte Objekt hat.

Eine kleine rechtliche Anmerkung hat das Museum für alle Teilnehmer. Mit der Zusendung ist auch die Einwilligung für die Veröffentlichung der Fotos durch das Wien Museum verbunden, hieß es in der Aussendung.

 

 

(APA)