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Einzelhandel in der Corona-Krise

„Alle Standorttheorien auf den Kopf gestellt“

Einkaufswelt im Shutdown-Modus: Im Bild SCN in Wien-Floridsdorf.
Einkaufswelt im Shutdown-Modus: Im Bild SCN in Wien-Floridsdorf.(c) Clemens Fabry/Die Presse
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Österreichs Einkaufszentren gleichen derzeit Geisterstädten. Experten ziehen erste Lehren aus der Corona-Pandemie.

Bei den Betreibern von Einkaufszentren, aber auch den Investoren, herrscht Krisenstimmung. Denn dort, wo sich normalerweise zahlreiche Kunden tummeln, herrscht gähnende Leere. Und mit jedem Tag, an dem Einzelhandelsgeschäfte, Dienstleistungs-, Gastronomie- und Freizeitbetriebe geschlossen bleiben müssen, steigt der wirtschaftliche Schaden. Berechnungen des Beratungsunternehmens Standort+ Markt zufolge verzeichnet etwa der stationäre Einzelhandel in Österreich aktuell einen durchschnittlichen Brutto-Umsatzverlust von bis zu 113 Millionen Euro pro Tag.