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Coronakrise

Trump verlor in einem Monat fast ein Drittel seines Vermögens

Donald Trump
Trump stürzte im Milliardärs-Ranking von Platz 715 auf Platz 1001 ab.imago images/UPI Photo
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Die Coronakrise belastet auch Superreiche: Jeder zweite ist wegen starker Verluste an den Finanzmärkten weniger vermögend als im Vorjahr. Die Zahlen beruhen auf Schätzungen von „Forbes".

Amazon-Chef Bezos bleibt laut dem US-Wirtschaftsblatt „Forbes“ mit einem Vermögen von 113 Milliarden Dollar der reichste Mensch der Welt - obwohl er seiner Ex-Frau MacKenzie bei der Trennung ein Aktienpaket im Wert von etwa 36 Milliarden Dollar überließ.

An zweiter Stelle rangiert unverändert Microsoft-Gründer Bill Gates, dessen Reichtum nach Schätzung des Magazins um 1,5 Milliarden auf 98 Milliarden Dollar anstieg. Auf Platz drei zog indes der Chef des Luxusgüter-Konzerns LVMH, Bernard Arnault, an US-Starinvestor Warren Buffett vorbei. Die reichste Frau in der Liste ist Alice Walton, Tochter des Walmart-Gründers Sam Walton. Sie belegt mit 54,4 Milliarden Dollar den neunten Rang.

Trump macht eine Milliarde Dollar Verlust

Das Vermögen von US-Präsident Donald Trump etwa sank aufgrund der Corona-Pandemie laut „Forbes" binnen eines Monats um eine Milliarde auf 2,1 Milliarden Dollar. Trump stürzte deshalb von Platz 715 auf Platz 1001 ab. Das Milliardärs-Ranking des Blatts basiert jedoch lediglich auf Schätzungen, für die „Forbes" öffentlich zugängliche Informationen zu Vermögenswerten wie Aktien, Immobilien, Kunstobjekten oder Luxusgütern sammelt. Es gibt immer wieder Zweifel an der Zuverlässigkeit der Angaben. Die Erhebung für das Ranking wurde am 18. März abgeschlossen. Tagesaktuelle Schätzungen veröffentlichen „Forbes" und „Bloomberg Billionaires" auf ihren Websites.

Insgesamt zählte „Forbes" 2.095 Milliardäre, das sind 58 weniger als im Vorjahr. Ihr Vermögen verminderte sich um 700 Milliarden (649 Milliarden Euro) auf insgesamt acht Billionen Dollar (7,41 Billionen Euro).

 

(APA)