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Ostern 2020, ein Kärntner Konjunktiv

Ostern in Kärnten mit Blick auf Karawanken und Wörthersee bei Pörtschach.
Ostern in Kärnten: Letzter Schnee auf den Karawaken, unten glitzert der Wörthersee.Kärnten Werbung/Franz Gerdl
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Nichts tröstet Kärntner und Kärntnerinnen im Exil heute so sehr, als dass es ein nächstes Ostern geben wird. Ein richtiges Ostern. Ein Kärntner Ostern. Was man sich darunter vorstellen kann . . .

Gesetzt den Fall, heute wäre ein ganz normaler Karsamstag in Kärnten, so wie eigentlich immer nach dem Zweiten Weltkrieg und vor Corona: In vielen Kärntner Haushalten hätten schon früh die Wecker geläutet, um die letzten Handgriffe zu diesem Jahresereignis (außer Weihnachten) rechtzeitig zu erledigen. Gäbe es nämlich einen österreichischen Inbegriff von Ostern, dann träfe dies wohl auf Kärnten zu, denn hinsichtlich Materialaufwand und Ritualen nehmen sich die anderen Bundesländer dezent aus gegen diese so eigene Dreifaltigkeit von Fleischweihe, Schinkenjause und Osterfeuer.